Moorkamp 2-6   20357 Hamburg   040 / 44 190-450

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Eine Kooperation mit dem Ambulanzzentrum des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Ambulante Operationen

Bei Ihnen ist in nächster Zeit eine ambulante Operation geplant. Damit Sie sich optimal auf den Eingriff und Ihren Aufenthalt im ambulanten OP des Dysplasiezentrum Hamburg vorbereiten können, haben wir einige Informationen für Sie zusammengestellt.

In unserem ambulanten OP-Zentrum führen wir kleinere Eingriffe (z.B. Konisationen, Lasereingriffe, Ausschabungen) zumeist in kurzer Vollnarkose durch.

Kommen Sie am OP-Tag bitte zunächst in den 4. Stock, hier werden Sie von unserem Team begrüßt.

Bringen Sie bitte Ihre 

  • Versichertenkarte,
  • ein langes T-shirt sowie
  • Socken mit.


Am OP-Tag müssen Sie morgens nüchtern bleiben.

  • Keine Nahrungsaufnahme oder Rauchen (6 Stunden vor OP).
  • Trinken von klaren Flüssigkeiten (z.B. Wasser) bis 2 Stunden vor OP möglich.
  • Bitte entfernen Sie Ihren Schmuck (auch Piercings) möglichst schon zuhause.
  • Sollte eine Operation im Bereich der Vulva nötig sein (z.B. Laserung bei Krebsvorstufe – VIN), ist es hilfreich, wenn Sie die Schamhaare am Tag vor der Operation kürzen /rasieren.

Sollte bei Ihnen eine OP notwendig sein, erhalten Sie ein umfassendes ärztliches Aufklärungsgespräch von unserer Spezialistin oder unserem Spezialisten, welche Sie operieren werden, sowie vom Narkosearzt.

Das Gespräch kann telefonisch oder persönlich erfolgen.

Für das persönliche Gespräch können Sie sich donnerstags von 10-12 Uhr im 2. Stock des Krankenhaus Jerusalem (Moorkamp 2-6) ohne vorherige Terminabsprache einfinden.

Bitte gehen Sie am OP-Tag zunächst in den 3. Stock, um sich anzumelden.

Anschließend werden Sie in den Vorbereitungsbereich des Ambulanten OP (2. Etage) geleitet, wo Sie vom OP-Personal begrüßt werden. Sie haben ausreichend Zeit, sich umzuziehen und bei Bedarf die Sanitären Anlagen zu nutzen.

Anschließend gehen Sie in den OP-Bereich, wo Sie von der Narkoseärztin / dem Narkosearzt und Ihrer Operateurin / Ihrem Operateur begrüßt werden.
Nach der OP werden Sie in den Aufwachraum gebracht. Sie erhalten später einen Snack und etwas zu Trinken.

Nach der OP bleiben Sie ca. 1-2 h zur Überwachung bei uns. Jede Patientin erhält nach der OP ein persönliches Gespräch mit dem Operateur über den OP-Verlauf und den weiteren Ablauf.

Danach werden Sie von uns in das Wartezimmer geleitet, wo Sie abgeholt werden können.

Die meisten der Operationen werden in kurzer Vollnarkose durchgeführt.

Bitte organisieren Sie sich daher eine Heimfahrt und häusliche Betreuung für insgesamt 24 Stunden nach der OP. Sie sind nach der Narkose nicht fahrtüchtig und dürfen daher nicht selbst ein Fahrzeug steuern. Sollte keine Betreuung möglich sein, finden wir gemeinsam eine Lösung.

Gegebenenfalls wurde während der OP ein Tampon eingelegt, dieser kann am Morgen nach der OP gezogen werden.

Eine vaginale Blutung kann nach der OP vorkommen, dies muss Sie nicht beunruhigen. Die Stärke der Blutung kann von einer Schmierblutung bis zu einer periodenstarken Blutung variieren. Nach 10-14 Tagen, wenn der Wundschorf sich löst, kann eine Blutung auch nochmals verstärkt auftreten.

Einige Frauen klagen 1-2 Tage nach der OP über leichte Wundschmerzen bzw. Unterbauchschmerzen. Stärkere Schmerzen sind nicht zu erwarten.

Im Zweifel wenden Sie sich an uns oder die zuweisenden Kollegen.

Wir empfehlen eine körperliche Schonung am OP-Tag, siehe auch 

> Download Informationsblatt ambulante Operationen (PDF)

> Download Verhaltensmaßnahmen nach Laserbehandlung (PDF)

> Download Verhaltensmaßnahmen nach Loop- oder Laserbehandlung (PDF)

Sie erhalten von uns am OP-Tag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Eine Woche nach dem erfolgten Eingriff sollte eine Wundkontrolle erfolgen. Hierfür erhalten Sie gegebenenfalls von uns einen Überweisungsschein für Ihren Gynäkologen.

Die Laserwunden können Sie zweimal täglich mit lauwarmem Wasser abspülen. Ein kurzes Sitzbad (5-10 Minuten) ohne Zusatz oder mit einigen Tropfen Betaisodonna Lsg / Gerbstoffen wie z.B. Tannolact ist ebenfalls zur Wundreinigung geeignet. Anschließend können Sie die Laserareale mit einem weichen Tuch vorsichtig abtupfen oder auch trocken föhnen. Nach jedem Stuhlgang sollte die Wunde kurz abgespült werden.

Die Applikation einer rückfettenden Pflege wird mehrmals täglich empfohlen. Gegebenenfalls kann zusätzlich einmal täglich Brandsalbe auf das Laserareal (am besten zur Nacht) aufgetragen werden. Ein Rezept für die Cremes erhalten Sie von uns.

Tragen Sie lockere Kleidung!

Leichte Wundschmerzen nach dem Eingriff sind zu erwarten. Sie können bei Bedarf Paracetamol oder Ibuprofen-Tabletten verwenden.

Bitte gehen Sie bis zur abgeschlossenen Wundheilung (4-6 Wochen) nicht Schwimmen oder Baden und verzichten Sie auf Geschlechtsvekehr.

Bitte zögern Sie nicht, bei einer überregelstarken Blutung, stärkeren Schmerzen oder grünlich, unangenehm riechendem Belag erneut mit uns, Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt Kontakt aufzunehmen bzw. das nächstgelegene Krankenhaus aufzusuchen.

> Download Verhaltensmaßnahmen (PDF)

Sie erhalten von uns am OP-Tag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für eine Woche. Eine Woche nach dem erfolgten Eingriff sollte eine Wundkontrolle erfolgen.

Am OP-Tag selbst sollten Sie sich körperlich schonen.

Gegebenenfalls wird Ihnen nach dem Eingriff ein Tampon eingesetzt. Diesen können Sie am nächsten Morgen entfernen.

Bitte benutzen Sie bis zur abgeschlossenen Wundheilung (4-6 Wochen) keine Tampons, gehen Sie nicht Schwimmen oder Baden und verzichten Sie auf Geschlechtsverkehr.

Bitte achten Sie mindestens drei Monate nach der Konisation auf eine konsequente Verhütung.

Sollte eine nachträgliche HPV-Impfung in Frage kommen, sollte diese direkt in den Wochen nach der Operation erfolgen. Eine dahingehende Empfehlung zur Vorlage bei Ihrer Krankenkasse (Beantragung der Kostenübernahme) finden Sie im Arztbrief zum operativen Eingriff.

Bitte zögern Sie nicht, bei einer überregelstarken Blutung, stärkeren Schmerzen oder grünlich, unangenehm riechendem Ausfluss erneut mit uns oder Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt Kontakt aufzunehmen bzw. das nächstgelegene Krankenhaus aufzusuchen.

> Download Verhaltensmaßnahmen (PDF)